Erfahrungen mit ViolinZirkus

Prof. Veronika Hagen Di-Ronza, Bratschistin im Hagen Quartett und Professorin für Viola am Mozarteum Salzburg

Ich kann dieses wunderbar gelungene "Kartenspiel" nur bestens empfehlen, und zwar nicht unbedingt nur für Kinder. Auch Erwachsene können daraus noch Nutzen ziehen, sei es auch nur, um das innere Kind wieder zu beleben und zu inspirieren.

Erich Scheungraber, Musiker, Musikpädagoge, Inhaber vom Amarillis Verlag

In drei verschiedenen Situationen hatte ich vergangene Woche Gelegenheit Erfahrungen mit dem ViolinZirkus zu machen.
A. 8 - jährige (3 Jahre Unterricht) hat das ganze "Suchtpotential" des Spiels ausgekostet. Konnte gar nicht genug Karten bearbeiten. Die Stunde wurde ihr viel zu kurz. Durch das perfekte Erscheinungsbild der Karten - sie sehen ganz aus wie die anderen Spiele, die die Kinder gewohnt sind - sind die Kinder gleich in ihrer postiv besetzten Spielwelt. Gleichzeitig gilt: was da steht, wird gemacht, sonst bist du ein Spielverderber. (Ich habe früher im Unterricht manchmal gewürfelt. Entweder die Anzahl der anstehenden Wiederholungen einer Passage oder welche der, vorher festgelegten, 6 Stellen aus dem Stück dran ist. Ich habe damit gemischte Erfahrungen gemacht. Bei manchen hat sich das Würfeln-wollen verselbständigt, andererseits ist Wiederholen nur bis die Zahl voll, ist kein Wert für sich.)
B Bratscherin 14 Jahre. Spielt sauber, aber sehr leise. Sicherheits- und Komfortzonenliebhaber. Überraschenderweise hat sie sich lächelnd auf die Aufgaben der Karten eingelassen. Besonders erstaunlich : bei "spiele mit hässlichem Klang" zeigte ich ihr, indem ich beim Streichen auf ihre Hand gedrückt habe, wieviel Druck ein gepresster Klang braucht. Im nächsten eigenen Versuch hat sie- zum ersten Mal nach Jahren- ein schönes, volles Forte gespielt. Bin sehr gespannt auf die nächste Stunde.
C Selbstversuch: 3 Zeilen Brahms Konzert mit allen Karten. Frappierendes Ergebnis. Nach 30 Jahren unterrichten gibt es immer noch, oder zunehmend?, die Diskrepanz zwischen wissen, was hilft und eigenem Tun. Ungeduld? Die Karten sind eine Instanz. Ich kann die "Befehlsgewalt" auslagern. Gleichzeitig bestimme ich selbst, wie die Aufgabe genau ausgeführt wird. Was für jüngere Kinder irgend ein hässlicher Klang ist, kann ja für Große ein genau definiert erzeugter Unterton sein. Anders als beim vorher erwähnten Würfeln haben die Karten was mit dem musizieren zu tun und vor dem Losspielen treffe ich für mich die Entscheidung, was genau ich aus der Anregung auf der Karte mache.

Patricia, Ärztin

Geige spiele ich seit dem Grundschulalter. Kundri unterrichtet mich und berät mein Streichquartett. Ich arbeite als Ärztin und habe im Bereich der Neurowissenschaften promoviert. Ich beschäftigte mich mit Lernvorgängen im Hippocampus. Bei den Übungen mit Kundris musikalischen Karten wird die Konzentration vom Geigen auf eine gleichzeitig durchzuführende motorische Gymnastikübung gelenkt. Oder es wird zum Beispiel ein Ausprobieren von verschiedenen Dynamiken verlangt. Durch das häufige variantenreiche Wiederholen werden die gelernten Passagen mühelos im Langzeitgedächtnis gespeichert. Und das wichtigste dabei, die Übmethode macht viel Spaß. Das allein erleichtert den Lernvorgang und schafft motivierende kleine Erfolge.

Mario, 32 Jahre alt

Mit dreißig entschied ich Geige spielen zu lernen. In Kundri fand ich eine geduldige und immer fröhliche Lehrerin. Doch wie schaffe ich es nach einem Arbeitstag mit neun bis zehn Stunden motiviert zu üben, geschweige denn dem Unterricht aufmerksam zu folgen?
Kundri hatte die Idee, die Karten, die mir eher für Kinder geeignet schienen, bei mir einzusetzen.
Sie sind in verschiedene Kategorien eingeteilt und jede Karte hat ihre eigene Aufgabe, die durch ein von Kundri selbst gezeichnetes Bild illustriert wird.
Und tatsächlich: Durch die liebevoll und teils lustig gestalteten Karten ist es mir leichter gefallen konzentrierter der Anleitung Kundris zu folgen. Nebenbei sorgen die lustigen Bilder auch für gute Laune, nicht nur im Unterricht.
Ich kann die Karten nur empfehlen!

Jonathan, 7 Jahre alt

Ich heiße Jonathan, bin 7 und habe seit ein paar Monaten bei Kundri Schäfer Geigenunterricht. Von Anfang an hat Kundri mit mir das Geigenzirkusspiel gespielt. Es gefällt mir gut weil man da so viele unterschiedliche Sachen auf der Geige macht: zupfen, mit der Geige auf dem Boden liegen, ganz schnell spielen, ganz langsam spielen, mit Augen zu, mit dem Bogen falschrum...ich finde das gut, weil ich mir dann immer etwas aussuchen kann und nicht immer nur spielen soll was einer mir sagt. Ich kann mir auch eigene Spielarten selbst ausdenken, das mache ich gerne. Am liebsten spiele ich mit Dämpfer.

Tabea, 5 Jahre alt

Ich spiele Geige seit ich 4 geworden bin. Ich finde Kundris Kartenspiel lustig, weil ein Clown und ein Zwerg drauf sind. Die Bilder sind sehr schön. Ich übe damit gerne.

Lili, 8 Jahre alt

Ich spiele jetzt 3 Jahre Geige. Auch bei für mich schwierigeren Stücken, kann ich mit dem Kartenspiel prima arbeiten. Es ist witzig und man lernt dabei etwas. Die Charakterkarten gefallen mir besonders gut.

© Kundri Schäfer 2018

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